Marienmonat Mai

Im Mai, dem ersten warmen Monat im Jahresverlauf – wollen wir besonders an Maria, die Mutter Gottes denken.

Im Mai blüht alles und ist bunt. Blumen und Blüten sind ein Zeichen für Maria.

Darum feiern wir im Mai besondere Andachten, um Maria zu ehren und an sie zu denken.

Auch die Krippengruppe „Die kleinen Mäuse“ wollten dies zum Anlass nehmen und diesen Monat daraufhin besonders in den Fokus nehmen.

Die Kinder durften in einer religiösen Einheit erfahren, wer Maria war und erfuhren von ihrem Leben. Wir sind gespannt, was die Kinder daraus entwickeln.

Die Verbindung zur eigenen Mutter konnten die Kinder schnell herstellen. Gemeinsam haben sie eine Kerze angezündet, gesungen und zu Maria gebetet.

Damit wir im Monat Mai ganz besonders an Maria denken können, haben wir einen kleinen

Maialtar aufgebaut. Diesen schmückten die Kinder mit Blumen.

Walderlebnistage der Bärenbande

Die Kinder der Bärenbande verlegten ihren Gruppenraum Ende April in den Kiesbergwald. Dort machten sie erlebnisreiche Erfahrungen im Umgang mit der Natur. Am frühen Morgen, wo der Morgentau kühl über der Wiese lag, trafen sich die Kinder, ausgestattet mit Matschhose und Jacke. Jeden Tag nutzten sie, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Auf unebenem Geländen gehen und laufen. Wie fühlt sich Erde an? Wie riecht die Baumrinde? Wo ist der Boden hart, wo ist er weich? Wie viele Bäume stehen dort? Warum ist das Blatt braun? Im Wald gibt es viele neue Eindrücke, die benannt werden und deren Vielfalt pädagogisch erarbeitet werden kann. Die Kinder zählen im Wald, bestimmen Farben und ordnen Dinge zu. Es erschließen sich für die Kinder erste ökologische Zusammenhänge. Außerdem entwickeln sie Ideen für neue Spielerlebnisse und kreative, natürliche Bauwerke.

Mit Ziva und David reisen wir nach Israel

Die Kinder aus unseren Krippengruppen „Die kleinen Zwerge“ und „Die kleinen Mäuse“ gehen auch mit Ziva und David auf Zeitreise und hören Geschichten von Jesus.

Wir fasten mit allen Sinnen!

In diesem Jahr steht nicht das Fasten in der Vorbereitungszeit auf Ostern im Vordergrund. Wir begehen die Fastenzeit mit allen Sinnen. Die Sinne sind es, die unser Leben bunter machen, egal wo wir sind. Wir machen verschiedenste Erfahrungen, wir sehen, schmecken, hören, riechen und fühlen. Alle Eindrücke werden gesammelt und verarbeitet. So bildet sich bei den Kindern ein sehr komplexes Bild unserer Welt. Sich auf einen Sinn einmal besonders zu konzentrieren werden wir in der Fastenzeit in den Mittelpunkt stellen.

Dafür bereiteten wir eine Blume vor, wo jedes einzelne der sechs Blütenblätter einen Sinn hervorhebt.

Fasten mit den Ohren: hören welche Geräusche uns der Frühling bringt – die Worte unserer Mitmenschen achtsam wahrnehmen

Fasten mit den Augen: mit offenen Augen durch die Natur gehen – Gottes Schöpfung visuell wahrnehmen

Fasten mit der Nase: die Düfte des Frühlingserwachen einfangen – bewusst Gerüche wahrnehmen

Fasten mit dem Mund: jemanden loben – auf verletzende Worte und Streit verzichten

Fasten mit den Händen: mit Händen trösten, helfen und streicheln – Gegenstände ertasten und wahrnehmen

Fasten – heute habe ich jemanden glücklich gemacht: das sechste Blütenblatt ist frei gestaltet – die Erzieherinnen heben eine Situation besonders hervor und loben das Kind, welches mit seinen Sinnen etwas Gutes getan hat

Gleichzeitig steigen wir einmal wöchentlich in unserer Phantasie in ein Flugzeug und begeben uns auf Zeitreise mit Ziva und David nach Israel. Wir hören eine Bibelgeschichte von Jesus und bearbeiten diese, um die Verbindung von den eher sachlich, biologisch gehaltenen Sinnen zum religionspädagogischen Inhalt der Bibelgeschichten zu schaffen.

Karneval im Kindergarten

Nach der dunklen Jahreszeit wird es wieder bunt in unserem Kindergarten. Wir freuen uns auf eine lustige und spannende Karnevalszeit unter dem Motto „Karneval der Tiere“. Bunte Kostüme, Masken, Luftschlangen und Girlanden bereiten Kinder auf das bunte Treiben vor. Die Krippenkinder müssen sich erst mit dem närrischen Treiben vertraut machen. Sie feiern in ihrem eigenen Tempo.

Die Kinder lernen verschiedene Tiere kennen und schlüpfen in ihre Rollen. Unterstützt wird das Thema durch Fingerspiele, kreative Angebote, Verkleiden, Bilderbücher und Musik. Passend dazu bastelten die Krippenkinder bereits einen Elefanten, der vor ihrer Gruppentür einen tollen Platz gefunden hat.

Sternsinger in der Kita

Funkelnde Kronen, königliche Gewänder. Das sind die Sternsinger! In den ersten Tagen des Jahres ziehen Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland von Haus zu Haus. Sie erinnern uns an die Heiligen Drei Könige, die sich vor 2000 Jahren auf den Weg nach Betlehem gemacht haben, um Jesus zu finden.
Die Sternsinger segnen die Häuser und bitten die Menschen um eine Spende für Kinder anderswo auf der Welt, die Hilfe brauchen.
Am 07. Januar besuchten 3 Sternsinger unserer Kirchengemeinde St. Josef unsere Kita und brachten uns den Segen.

Die Nacht

Von einem alten Stall bei Betlehem erzählt uns auch der Evangelist Lukas. Jedes Jahr an Weihnachten können wir diese Geschichte hören:

Kaiser Augustus gab den Befehl: Zählt alle Leute! Sie sollen sich in Steuerlisten eintragen. Und alle machten sich auf den Weg in ihre Heimatstadt. Auch Josef und Maria gingen nach Betlehem. Maria erwartete ein Kind. Und als sie dort waren, erfüllte sich die Zeit und sie gebar ihren Sohn, Jesus. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. In der Herberge war kein Platz mehr für sie.

Hirten waren auf Feld nahe bei Betlehem. Ein strahlender Engel war auf einmal zu sehen; und sie fürchteten sich sehr. Der Engel sprach: Fürchtet euch nicht, ich verkünde euch eine große Freude:  Heute ist euch in Betlehem der Heiland geboren; der Christus, der Herr. Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt ist. Es liegt in einer Futterkrippe.

Plötzlich war der Himmel voller Engel. Sie lobten Gott und sangen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen.“ Die Hirten gingen eilig los und sie fanden Maria und Josef und das Kind in der Krippe. (nach Lk 2)

Dieser Stall, in dem die Hirten das Kind fanden, das könnte doch der Stall von Habakuk gewesen sein! Ich stelle mir das so vor: Am nächsten Morgen geht Habakuk zu seinem Stall. Wie staunt er da: In seinem Stall ist wirklich was los. Er sieht einen Esel und einen Ochsen. Ein Mann und eine Frau lächeln einem neugeborenen Kind zu. Seine vier Schafe: das verletzte, das ängstliche, das fremde und das wiedergefundene, sie liegen zufrieden um die Krippe mit dem Kind. Habakuk spürt in seinem Herzen: Hier muss etwas Wunderbares geschehen sein! Hier und heute ist Gott uns ganz nahe.

Das fremde Schaf wird bei Habakuk aufgenommen

In dieser Woche kommt eine Hirtin zu Habakuk. Ein Schaf trottet hinter ihr her. „Habakuk“ sagt sie, „vor drei Tagen haben wir dieses Schaf in den Bergen gefunden. Es war ganz allein. Eine Herde wurde verjagt, gefangen oder getötet, wer weiß.“

Wir wollten es in unsere Herde aufnehmen. Aber die anderen Schafe wollen es nicht haben! Sie stoßen es hin und her. Sie lassen es nicht an die Wasserstellen, als hätten sie Angst, dass das Wasser nicht für alle reicht. Ständig gibt es Streit in der Herde. Ich weiß nicht mehr, was ich mit ihm machen soll!

Habakuk sagt:“ Ich nehme es mit zu meinen beiden anderen. Wenn es lange genug bei mir ist, dann wird es auch bei uns einen guten Platz finden.“ So darf das fremde Schaf in den alten Stall; zum verletzten Schaf, zum ängstlichen Schaf und zu Habakuk.

Zu Habakuk kommt ein ängstliches Schaf

In dieser Woche hört Habakuk jemanden ganz laut schreien. Eine Reihe von Schimpfwörtern prasseln aus ihm heraus: „Du doofes Ding! Du lahme Ente! Dass ich mich immer herumärgern muss!“ Wer schimpft denn da so fürchterlich? Eine Hirtin zieht an einen Strick ein ängstliches Schaf hinter sich her. Es zittert am ganzen Leibe. Der Hirte geht auf Habakuk zu und sagt: „Ach, dieses Schaf raubt mir den letzten Nerv. Es ist so ängstlich. Wenn wir durch eine finstere Schlucht laufen, blökt es den ganzen Weg. Und wenn wir einen Bach überqueren, muss ich es auf den Schultern tragen. Allein schon der Gedanke an einen Wolf führt dazu, dass es zu zittern anfängt. Immer läuft es mir hinterher und dabei habe ich noch genug andere Schafe, um die ich mich kümmern muss. Ich will dieses Tier nicht mehr mitnehmen! Es hält mich nur auf.“

Das Schaf schaut Habakuk an und Habakuk das Schaf. Dann sagt Habakuk zur Hirtin: „Lass es bei mir! Bei meinem alten Stall hab ich genug frisches Gras und Wasser. Wenn es etwas größer wird, kann seine Angst kleiner werden.“ Habakuk löst den Strick und das Schaf sucht Schutz bei ihm. Nun sind schon zwei Schafe im Stall: Das verletzte und das ängstliche.

Adventszeit im Kindergarten

In der Adventszeit werden uns die Geschichten von „Habakuk und seine Schafe!“ begleiten. Jede Woche hören die Kinder hierzu eine Geschichte. Habakuk ist ein alter Hirte aus Bethlehem. Vor ein paar Jahren hatte er mit einem Wolf gekämpft. Dieser Wolf wollte eines seiner Schafe rauben. Habakuk konnte ihn vertreiben, aber er wurde dabei so am Bein verletzt, dass er nun einen Gehstock braucht. Jetzt kann er nicht mehr mit den Schafen durch das Land ziehen wie die anderen Hirten und muss seine Schafe abgeben. Seitdem ist sein Stall leer. Aber die anderen Hirten schätzen ihn immer noch und haben ab und zu eine besondere Aufgabe für ihn.

Am Montag des 1. Advents hörten die Kinder, wie eine Hirtin ihr verletztes Schaf zu Habakuk brachte. Dieses Schaf kann nicht mit seiner Herde auf die Wiese in den Bergen gehen. Habakuk passt nun gut auf das verletzte Schaf auf, gibt ihm Futter und versorgt die Wunde.

Die Hirtin freut sich und geht zu ihrer Herde zurück. Wie gut, dass Habakuk sich um ihr Schaf kümmert…